Claude Monets Sonnenaufgang in Le Havre

Wer hätte gedacht, dass eine der berühmtesten Kunstrichtungen ihren Ursprung in Le Havre findet? Im November 1872 malte Claude Monet aus dem Fenster seines Hotelzimmers im L’Amirauté das Erwachen des Hafens am frühen Morgen. Das Gemälde „Impression, Sonnenaufgang“ gilt als Auftakt und Namensgeber des Impressionismus, der mit seinen Lichtspielen, leuchtenden Farben und sichtbaren Pinselstrichen bis heute zu den bekanntesten und beliebtesten Kunstrichtungen zählt. Zum 100. Todestag Monets wird dem Künstler 2026 eine große Ausstellung gewidmet: Vom 5. Juni bis zum 27. September zeigt das Musée d’art moderne André Malraux, das nach dem Musée d’Orsay in Paris die zweitgrößte impressionistische Sammlung Frankreichs beherbergt, die Jugendjahre Monets und die Anfänge seines Wirkens. Der chinesische Künstler Ai Weiwei präsentiert zeitgleich eine großformatige Darstellung von Monets Seerosen aus Legosteinen.

Gruppenpressereise auf den Spuren Claude Monets

Vom 16. bis 19. April 2026 für 4 Journalist:innen

Bei unserer Gruppenpressereise nach Le Havre erleben wir die Faszination des Impressionismus rund um Claude Monet: Neben einer geführten Tour durch das Stadtzentrum und das Musée d’art moderne André Malraux, das nach dem Musée d’Orsay in Paris die zweitgrößte impressionistische Sammlung Frankreichs beherbergt, wollen wir kulinarisch wie landschaftlich auf den Spuren Clauder Monets wandeln: Der weltberühmte Künstler galt als leidenschaftlicher Feinschmecker, der gutes Essen und die Geselligkeit außerordentlich schätzte. Bei einem Koch-Workshop in der Grande École probieren wir einige seiner liebsten Rezepte. Anschließend fangen wir bei einem Malworkshop die Motive ein, die den Begründer des Impressionismus inspirierten. Bei Interesse melden Sie sich gern bei Verena Rutkowski verena[at]lagentour.com.

Ein City Trip ans Meer nach Le Havre und Étretat

Nicht zufällig entstand Monets „Impression, Sonnenaufgang“ im November. Das sanfte Licht der Nebensaison inspiriert und eignet sich hervorragend für stimmungsvolle Fotos. Fernab des sommerlichen Trubels entfalten Le Havre und Étretat eine friedliche, einladende Atmosphäre, in der man bewusst in die Region eintauchen und impressionistische Sonnenaufgänge an der Alabasterküste in Ruhe genießen kann – entweder zu Fuß auf dem Fernwanderweg GR®21 oder mit dem Fahrrad auf dem Fernradweg La Vélomaritime. Zudem lockt Le Havre mit moderner UNESCO-Architektur, Kunstgalerien, jungen Bars und einer kilometerlangen Strandpromenade bis „ans Ende der Welt“.

Drei neue Terminals für Kreuzfahrtschiffe

Aufgrund seiner geografisch günstigen Lage an der Seine-Mündung gehört Le Havre zu den führenden Kreuzfahrthäfen an der französischen Westküste. Im Jahr 2025 empfing die maritime Stadt 144 Kreuzfahrtschiffe – Tendenz steigend! 2026 eröffnen in Le Havre daher gleich drei neue Kreuzfahrtterminals, um die fast 500.000 erwarteten Passagiere mit moderner Infrastruktur zu empfangen. Zwei Terminals am Quai Pierre Callet sollen im ersten Trimester 2026 in Betrieb genommen werden; ein drittes am Quai Roger Meunier folgt im Frühling. Parallel treibt Le Havre den nachhaltigen Umbau des Hafens voran: Elektrifizierte Kaianlagen und begrünte Promenaden sollen Umweltbelastungen reduzieren und eine attraktive Verbindung zwischen Hafen und Stadtzentrum schaffen.

Mehr als 20 Jahre UNESCO-Weltkulturerbe

Seit Juli 2005 zählt das unter der Leitung des renommierten Architekten Auguste Perret rekonstruierte Zentrum von Le Havre zum UNESCO-Weltkulturerbe – ein beeindruckendes Beispiel modernen Wiederaufbaus und zugleich ein spannender Kontrast zur traditionelleren Normandie.

Lichtdurchflutete Wohnungen, Rationalität und viel Raum prägen Perrets Stil, der dem Beton im Sonnenlicht schillernde Farbpigmente beimischte. Die organischen, zugleich klaren Formen des Mid-Century modern machen Perrets futuristische Vision auch im Innern zu einem zeitlosen Designklassiker. Bei einem Stadtspaziergang bieten Sichtachsen auf das Meer, das schimmernde Farbspektakel in der Kirche Saint-Joseph und der Panorama-Blick vom Rathausturm über das UNESCO-Stadtzentrum ein Architektur-Erlebnis, das es so in Frankreich kein zweites Mal gibt.

Besonders sehenswert sind auch die dauerhaften Kunstwerke von „Ein Sommer in Le Havre“. Dieses Open-Air Kunstfestival, das 2017 zum 500-jährigen Jubiläum der Stadtgründung ins Leben gerufen wurde, bietet internationalen Künstlerinnen und Künstlern jedes Jahr eine Bühne. Die monumentalen Installationen und Skulpturen fügen sich wunderbar in das Stadtbild ein und verwandeln Le Havre in ein Freilichtmuseum moderner Kunst.

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